4 NACH 40 - Klaustrophobie Trilogie.eins

Theaterstück von Fritz Schindlecker & Leo Bauer
Das Stück hatte 2005 in Wien Premiere
2007 wurde es für das Fernsehen aufgezeichnet
Stand 2008: 110 Vorstellungen und 35.000 Besucher
in Österreich




Inhalt

Im Amazonas schlägt ein Schmetterling mit den Flügeln, in Pjöngjang fällt ein Fahrrad um und in Wien bleibt ein Lift stecken. Zwischen dem 40. und 41. Stockwerk des einzig nennenswerten Bürohochhauses mit angeschlossenem Einkaufszentrum. In der Liftkabine eingeschlossen sind zwei Damen und zwei Herren, die nichts, aber eines doch gemeinsam haben: Alle vier wurden vor kurzem vierzig.

Natürlich gibt es für frischgebackene Vierzigjährige keinen Grund, depressiv zu werden, nur, weil man für '68 zu jung war und für '69 bald zu alt sein wird.

Allerdings gibt die klaustrophobische Situation zwischen Himmel und Erde doch zu denken. Und weil die vier nicht die Gelassenheit des Bundeskanzlers haben, kommt es zu ekelhaften Szenen voller Emotionalität, Sinnsuche, Lebens- und Todesangst.

Die Zuschauer werden Zeugen einer zwanghaft ablaufenden Gruppenselbsttherapie mit ungewissem Ausgang.

Besetzung Spielserie 2006 - 07


Von links nach rechts:
Christina Clerici, Theresia Haiger, Bettina Soriat (spielt alternierend mit Steffi Paschke) und Reinhard Nowak. Proben- und Szenen Slideshow

Besetzung Spielserie 2005 - 06



Von links nach rechts:
Gerold Rudle, Steffi Paschke, Reinhard Nowak und Eva Marold.

PRESSE

Dem Duo Bauer/Schindlecker ist eine wahrhaft "tragikomische Posse mit Gesang“ eingefallen, die das „4 nach 40“ Quartett lachtränentreibend ausschlachtet. Feine Situationskomik – treffsichere Dialoge.... Leichte Kost, im Congress Center stehend gefeiert.
Kronen Zeitung Kärnten

Was passiert, wenn man vier Vierzigjährige in einen stecken gebliebenen Lift sperrt? Da wird zunächst geheult, gehadert, geschrieen, gebetet, meditiert, sogar eine Versicherung verkauft. Vor allem aber wird ein Sittenbild einer Generation gezeichnet, das man so pointiert, so ironisch, so launig und so überzeugend schon lange nicht mehr auf einer Kleinkunstbühne (in diesem Fall der St. Pöltner Bühne im Hof) gesehen hat. Ein großartiger Showmaster Reinhard Nowaks Gilbert, eine wunderbar-kaugummikauende „G'scherte“ Eva Maria Marolds Petra, ein schwer depressiver Verliebter Gerold Rudles Wolfgang und eine furchtbar arrogante Besserwisserin Steffi Paschkes Elvira. Bravo!
NÖN St. Pöltner Zeitung

Für die Zuhörer zwei Stunden voll jeder Menge an zugespitzten Situationen, in denen sie vielleicht auch über sich selbst lachen konnten und durften: Der Erfolg war jedenfalls einhellig!
DrehPunkt Kultur

„Wir san olle kane heitigen Hasen mehr.“ Um diese Erkenntnis kreiste die tragikomische Posse „4 nach 40“ am Mittwoch im Linzer Posthof. Vier exemplarische Typen unserer Gesellschaft, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, stecken im Lift fest. Zischen 40. und 41. Stock. Das wäre dann auch schon alles, was sie gemeinsam haben: Sie haben die 40 überschritten und sind mit ihrer Zwischenbilanz nicht im Reinen.

Während die Antipathie in der engen Kabine Funken sprüht, bröckelt die Fassade ab. Zuerst zweifeln die vier an ihrem eigenen Leben, schließlich an den Errungenschaften der ganzen Generation. Sie befetzen, beschimpfen, betrinken, beruhigen und verlieben sich, all das gespickt mit Wortwitz und Schmäh.

Unterbrochen wird das pfiffige Stück von dynamischen Songs. Nicht zuletzt die Stimmgewalt der Musicalerprobten Eva Maria Marold, der herrlich dümmliche Gesichtsausdruck von Reinhard Nowak und natürlich die Brüller im Sekundentakt bescherten dem Publikum im prall gefüllten Posthof einen amüsanten Abend mit versöhnlichem Ende: „Wir sind 40 und das finden wir geil“ und außerdem ist „40 Männern sowieso das beste Alter.“
OÖ Nachrichten

Bauers & Schindleckers Ideen verdichten sich zu einem anspruchsvollen Programm... Von Anfang an sind die Zuschauer begeistert von den Zwischentönen der Kabarettisten Eva Maria Marold, Steffi Paschke, Reinhard Nowak und Gerold rudle. Denn sie zeigen, so überall Skurrilität im schlichten Alltag lauert – wenn man nur hinschaut. So finden sie immer neue Erklärungen für diverse Lebenskrisen. In exzellenter Sprache, Mimik und Gestik verkörpern sie geheimnisumwitterte Figuren (Musik: Erich Buchebner). Was sich da zwischen diesen klärt – respektive „verunklärt“ – könnte man den Interpretationsspielraum nennen, der in dieser Choreografie perfekt funktioniert.
Kronen Zeitung

„4 nach 40“ lautet der Titel der tragikomischen Posse von Leo Bauer (auch Regie) und Fritz Schindlecker, die im Wiener Metropol für Lachsalven sorgt. Tempo und Timing stimmen; die meisten irrwitzigen, nur ganz selten platten Gags zünden perfekt. Hinreißend auch die „Vier im Fahrstuhl“ Gerold Rudle, Steffi Paschke, Reinhard Nowak und die (auch stimmlich) überragende Eva Maria Marold haben ganz viel Spaß. Und der überträgt sich mühelos auf das Publikum. Sehr fein.
Kurier
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